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Wird der „Fuchsbau“ abgerissen?

27. Oktober 2015

Kampen
Der Fuchsbau wird streng bewacht. Aber ohne die Kunst fehlt dem Haus ohnehin seine Seele. Anatol Buchholtz wollte nie, dass sein Haus in Kampen abgerissen wird, doch jetzt könnte es vielleicht ganz anders kommen. Sein Kampener Wohn- und Atelierhaus ist kürzlich verkauft worden.  Der Halbbruder, Hans-Christoph Buchholtz, teilte mit dass das Vermögen der gegründeten Stiftung alleine nicht ausreicht um Stipendien und den großen Kunstpreis alle zwei Jahre auszurichten. Man habe jedoch vor dem Verkauf des Hauses alle Möglichkeiten Zustifter zu finden ausgeschöpft, jedoch erfolglos. Nun hat die Stiftung das Haus  an Hans-Werner Maas verkauft.  Der Hamburger ist geschäftsführender Gesellschafter der  Maas & Raffay Immobilienentwicklungs- und Management GmbH  und möchte den „Fuchsbau“ als Zweitwohnsitz nutzen. Man kenne auch die Geschichte von Anatol Buchholtz sehr gut und ist der Ansicht, dass mit diesem Platz vernünftig umgegangen werden muss. Nun lasse der neue Besitzer feststellen, in welchem Zustand sich die Bausubstanz befinde. Entweder muss das Gebäude dann komplett renoviert werden oder der Zustand ist so schlecht, dass dort ein neues Gebäude gebaut werden muss. Wann und was mit dem Kampener Künstlerhaus nun passieren wird, ist momentan also noch recht offen.

Quelle: Sylter Rundschau (http://www.shz.de/lokales/sylter-rundschau/der-kampener-fuchsbau-ist-verkauft-id11051466.html)