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38 Millionen Euro Unwetterschäden

30. April 2019

Stürme, Gewitter, Starkregen – im vergangenen Jahr sind in Schleswig-Holstein Unwetterschäden in Höhe von 38 Millionen Euro entstanden. Das geht aus der Anfang der Woche veröffentlichten regionalen Naturgefahrenbilanz des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor. Da in der Statistik nur die versicherten Schäden erfasst werden, dürfte die reale Unwetter-Bilanz höher ausfallen. 2018 gehört laut GDV zu den vier schwersten Sturmjahren der letzten 20 Jahre. Im Norden sind laut GDV zwar alle Wohnhäuser gegen Sturm und Hagel abgesichert, allerdings hat nur etwa jedes vierte Haus einen Versicherungsschutz gegen Elementarrisiken wie Starkregen und Hochwasser. Damit liegt Schleswig-Holstein weit unter dem Bundesdurchschnitt. Vor allem Starkregen sorgte 2018 für Zerstörungen. Die Schadenshöhe liegt hier bei 8 Millionen Euro. Bundesweit haben die Versicherungen 2,6 Milliarden Euro an die Betroffenen ausgezahlt.