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Der Kieler Vincent Langer ist der Deutsche Windsurfing Meister 2013

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Vincent Langer (GER-122, Starboard, Severne) aus Kiel ist der Deutsche Windsurfing Meister 2013. Der Finaltag des Volvo Surf Cups 2013 presented by Flens brachte perfekte Windsurfingbedingungen. So konnten noch ein weiteres Racing und zwei komplette Slalomeliminationen durchgeführt werden. Mit einem zweiten Platz in diesem Racing und zwei Siegen in den beiden Slalomeliminationen nutzte Langer die Chance, um den bis dahin führenden Vorjahresmeister Sebastian Kördel (GER-220, Lorch, Gaastra) von der Spitze zu verdrängen.

Bereits um 08:00 Uhr morgens versammelten sich die Teilnehmer am Strand von Westerland, um ihr Material vorzubereiten. Zwei Stunden später wehte endlich der versprochene Wind für Racing Nummer fünf über die Nordsee. Bei oberen vier Windstärken kamen besonders die Starkwindexperten zum Zuge. Optimale Bedingungen für Vincent Langer aus Kiel und Gunnar Asmussen (GER-88, Patrik, North) aus Flensburg. Beide Konkurrenten hatten es sich auf die Fahne geschrieben, den bis dahin führenden Sebastian Kördel anzugreifen und ihm den Titel streitig zu machen.

Sieger in diesem fünften Rennen wurde Gunnar Asmussen vor Vincent Langer und Sebastian Kördel. Mit der Idealpunktzahl von 6,4 Punkten bleibt Sebastian Kördel aber weiterhin an der Spitze im Racing und erkämpfte sich den Titel „Deutscher Meister Racing 2013“. Die Silbermedaille geht an den Dänen Sebastian Kornum (DEN-24, JP, NeilPryde), mit 8,7 Punkten. Langer komplettiert das Racing-Trio mit insgesamt 11,0 Punkten. Auf den Plätzen vier und fünf folgen Gunnar Asmussen und Fabian Mattes (GER-202, Tabou, Gaastra).

Pünktlich um 11:00 Uhr drehte der Wind auf südwest und nahm noch einmal an Stärke zu, so dass auf die Disziplin Slalom gewechselt werden konnte. Bei fünf bis sechs Windstärken türmten sich auch bald die ersten Wellen auf und stellten die Fahrer bei ihrem bis zu 70 Stundenkilometer schnellen Ritt über die Nordsee vor echte Herausforderungen. Als frischgebackener Slalom-Weltmeister ging Gunnar Asmussen als Favorit an den Start und lieferte sich, wie schon im Racing zuvor, ein enges Rennen mit Langer und Kördel. Bis zur letzten Halse blieben die drei Fahrer gleichauf. Ein spektakulärer  Sturz von Asmussen an der letzten Tonne machte in der ersten Slalomelimination den Weg für Langer frei. Zweiter wurde der Italiener Andrea Cucchi (ITA-0, Point 7) vor Sebastian Kördel.

Nach der ersten Salomelimination gab es eine Pattsituation in der Overallwertung der Meisterschaft: Kördel hatte den Sieg im Racing in der Tasche und lag im Slalom auf Platz drei. Langer konnte dagegen einen ersten Platz im Slalom und Platz drei im Racing für sich verbuchen. So musste die Entscheidung über den Meistertitel 2013 in der letzten Slalomelimination fallen. In einem dramatischen Finale konnte sich Langer vor Asmussen setzen und sicherte sich damit den Deutscher Meistertitel im Slalom 2013. Sebastian Kördel musste seine Hoffnungen auf eine Verteidigung des Overalltitels bereits an der zweiten Tonne nach einem Sturz begraben und landete in diesem Finallauf auf dem 14. Platz. Andy Laufer (GER-93, Patrik, Point-7) vervollständigte mit einem dritten Platz das Siegertrio vor Helge Wilkens (GER 63, Starboard, Severne) und dem Niederländer Ingmar Daldorf (NED-191, Starboard, Severne).

Hinter dem neuen Slalommeister Langer sicherte sich Helge Wilkens in der Slalom-Meisterschaftswertung den zweiten Platz vor Bernd Flessner (GER-16, JP, NeilPryde), auf den Plätzen vier bis sechs folgen Ingmar Daldorf (NED-191, Starboard, Severne) aus den Niederlanden, Gunnar Asmussen sowie Andi Laufer.

Durch seinen Triumph in der Disziplin Slalom konnte Vincent Langer seinen Kontrahenten Kördel auch in der Overallwertung von Platz 1 verdrängen. Er realisierte damit seinen Kindheitstraum, irgendwann einmal Deutscher Meister im Windsurfen zu werden. Sebastian Kördel sicherte sich den  Vizemeistertitel vor Gunnar Asmussen. Den vierten Platz teilen sich punktgleich Helge Wilkens und Sebastian Kornum (DEN-24, JP, Australia) vor Bernd Flessner (GER-16, JP, NeilPryde).

Die Belgierin Andrea Vanhoorne (BEL-26, Patrik, Loft) war mit einem ausgezeichneten 25ten Platz beste Dame in dem stark besetzten Feld. Erster Youth (U20) wurde der Däne Christian Justesen (DEN-26, JP, NeilPryde), erster Junior (U17) der Deutsche Mortiz Hausberg (GER-403, LVM). In den weiteren Kategorien platzierten sich auf dem ersten Platz als bester Rookie Nicolas Götzke (GER-80, Patrik, Loft Sails), bester Master (Ü35) Helge Wilkens und als bester Grandmaster (Ü45) Thomas Gläser (GER-25, Fanatic, North).

Im Rahmen der Veranstaltung verlängerte der langjährige Sponsor und Partner Volvo Car Germany GmbH seine Partnerschaft, so dass auch in den Jahren  2014 und 2015 die Austragung des Volvo Surf Cups auf Sylt gesichert ist. Der Volvo Surf Cup 2014 wird wie gewohnt in der letzten Juliwoche ausgetragen und findet vom 23. bis 27. Juli 2014 am Brandenburger Strand statt.

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