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Flüchtlinge auf Sylt

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Mit der Frage, wie die steigende Anzahl an Flüchtlingen und Asylwerbern auf Sylt untergebracht werden sollen, beschäftigte sich der Hauptausschuss der Gemeinde in einer nicht-öffentlicher Sitzung.

Die Menschen sollen möglichst nicht in Massenunterkünften leben, sondern weiterhin in kleineren Wohngruppen beherbergt werden. Die einzige Ausnahme könnte das ehemalige JAW-Heim in Hörnum darstellen. Aus der Debatte derzeit ausgeklammert ist die ehemalige DAK-Klinik „Haus Quickborn“, die die Gemeinde einst für die Unterbringung von Flüchtlingen beschlagnahmen wollte. Der neue Eigentümer des großen Klinikgebäudes hatte angeboten, dass Haus an die Gemeinde zu vermieten. Allerdings verlangt der süddeutsche Investor fast 60.000 Euro Miete im Monat.  Nach Abzügen von Zuschüssen und der Kostenabdeckung durch das Sozialzentrum würde die Insel  bei der Nutzung des Hauses Quickborn auf  rund 150.000 Euro im Jahr sitzen bleiben.

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