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Ringen um Militärversorgungsschule

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Vor drei Jahren sind die Pläne, auf dem Gelände der ehemaligen Marineversorgungsschule ein Internat zu errichten, endgültig gescheitert. Seitdem ringen die Investoren, die Gemeinde List sowie Land und Kreis um Zukunftspläne für das zirka 17 Hektar große Gelände. Doch dass sich dort in absehbarer Zeit etwas tut – danach sieht es momentan nicht aus.

Dabei ist man sich zumindest im Groben einig. Das Gelände soll gedrittelt werden: Auf einem Drittel baut die Gemeinde List bezahlbaren Dauerwohnraum. Auch das zweite Drittel, auf dem sich die Sportstätten befinden, bleibt in kommunaler Hand. Das letzte Drittel schließlich will der Eigentümer, die NCS-Eigentümergesellschaft, touristisch nutzen. Dieses Drittel-Konzept wurde bei Kreis und Land vorgestellt – dort sei die Idee positiv aufgenommen worden. Doch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben stellt sich quer. Von der hatte die NCS das Grundstück 2010 für 2,2 Millionen Euro gekauft – der Kaufpreis war damals an die geplante Nutzung als Internat gekoppelt. Bei einer Nutzungsänderung – und dazu gehört schon der Abriss der alten Militärgebäude – verlangt die BiMA eine Nachzahlung in Höhe von 20 Millionen Euro.

Ende Juni 2025 endet die Bindung der Investoren an die BImA – dann fällt die Bindung und der Nachzahlfall weg.

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