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Bis auf Weiteres keine Spendenannahme an Husumer Erstaufnahmeeinrichtung

17. März 2022

 

Die Solidarität der Nordfriesinnen und Nordfriesen für die aus der Ukraine geflüchteten Menschen ist weiterhin überwältigend groß. Auch an der kürzlich entstandenen Erstaufnahme-Unterkunft des Kreises Nordfriesland auf dem Husumer Messegelände werden immer wieder Sachspenden abgegeben. Die Kreisverwaltung bittet jedoch dringend darum, keine Spenden mehr in die Erstaufnahmeeinrichtung zu bringen.

»Wir wissen die Hilfsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger sehr zu schätzen und sind wirklich gerührt. Die Lagerkapazitäten vor Ort sind jedoch erschöpft und die Einsatzkräfte anderweitig gebunden«, erklärt Landrat Florian Lorenzen. »Derzeit ist unsere Einrichtung gut versorgt und wir benötigen keine weiteren Sachspenden«, führt Lorenzen fort. Stattdessen würde weiterhin Wohnraum benötigt, so der Verwaltungschef.

Auch wenn derzeit kein Bedarf an Sachspenden besteht, haben Bürgerinnen und Bürger weiterhin die Möglichkeit, ihre Hilfsangebote zu übermitteln:

  • per E-Mail an hilfe@messehusum.de (inklusive einer Beschreibung des konkreten Angebotes),
  • über die Telefonhotline 04841 902800 (montags bis freitags 9 bis 14 Uhr),
  • über das Online-Formular unter www.hilfe.messehusum.de.

Die Kreisverwaltung bittet um Verständnis, wenn es bei der Beantwortung der Hilfsangebote aufgrund der Menge derzeit zu Wartezeiten kommt und verweist darauf, dass auf die Bürgerinnen und Bürger gezielt zugegangen wird, wenn ihre Sachspenden benötigt werden.