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Sylt News von Sylt 1 – Tückische Nordsee, Wir für Carlotta, Stumme Zeugen

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Sylt News von Sylt 1 – Tückische Nordsee, Wir für Carlotta, Stumme Zeugen

Wir für Carlotta  – Sylt News von Sylt 1

Am Samstagnachmittag war die Aufmerksamkeit der Insulaner auf das Sportzentrum in Inselosten gerichtet. Hier zeigte das Team Sylt, warum es den Namen Team im Titel trägt. Wir für Carlotta, dies war überall zu lesen und mobilisierte die Massen.

Die B-Jugendspielerin vom Team Sylt hat kurz vor ihrem 15 Geburtstag einen schweren gesundheitlichen Rückschlag erhalten. Nach drei Wochen im Koma voller Beten, Bangen und Hoffen ist sie nun auf dem Festland in der Reha und versucht sich zurück ins Leben zu kämpfen. Was genau passiert ist, darüber möchte sich ihre Familie verständlicherweise nicht äussern.

Aber nicht nur bei der Benefizveranstaltung von Team Sylt wurde fleißig gesammelt. Auch bei den Ringreitern ging die Spendendose rum. Ebenso wie auf dem Tinnumer Feuerwehrfest, einem Outdoor Workout in Keitum und auch Tri Grin spendet einen Teil der Verkäufe ihres Gins. Es gibt weitere kleinere Spendenaktionen. Der Zusammenhalt der Sylter ist großartig.

Carlottas Familie ist dankbar für diese tolle Unterstützung. Auch Carlotta ist natürlich dankbar – wenn sie auch nicht antworten kann. Für die Familie ist die finanzielle Belastung extrem. Die Unterbringungskosten der Mutter hat Gesucht Gefunden Sylt übernommen. Dieser Verein hilft immer, wenn es nötig ist. Danke auch an diese Adresse. Sollten sie spenden wollen, dann können sie dies natürlich. Die Infos hierzu auf unserer Facenbookseite.

Förderverein Gesucht Gefunden Sylt e.V., IBAN: DE53 2174 1825 0195 6622 00, Stichwort: „Carlotta“.

Sylt News von Sylt 1 - Tückische Nordsee, Wir für Carlotta, Stumme Zeugen

 

Stumme Zeugen – Sylt News von Sylt 1

Sie gelten als die Dinosaurier des Küstenschutzes. Die Tetrapoden. Kolosse mit einem Gewicht von 6 Tonnen pro Stück. Da in Westerland die Kurpromenade mit einer neuen Mauer geschützt wird, sind die Betonklötze außer Dienst gestellt worden. Nun liegen sie schon über ein Jahr im Süden von Westerland an der Strandoase. Sie werden der Insel allerdings erhalten bleiben.

Leider verstärken sie die Erosion des Sandbodens und erwiesen sich als wenig wirkungsvoll den strandverlust zu begrenzen. 1961 als sie auf die Insel kamen, galten sie als die Lösung. Nicht schön aber effektiv – so hieß es. Irgendwie sind sie im Laufe der Zeit zu einem Wahrzeichen geworden. Kein Jugendlicher, der nicht auf den Tetrapoden geklettert ist und von seinen Eltern zur Vorsicht ermahnt wurde. Es gibt sogar einen Souveniershop der die Betonsäulen im Miniaturformat anbietet.

So lange kein neuer Platz gefunden ist, werden sie weiterhin an der Strandoase ihr Rentnerdasein genießen und Betrachtern eine Art moderner Kunst bieten.

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Sylt News von Sylt 1 – Tückische Nordsee

Die unsichtbare Gefahr – Tödliche Strömungen in der Nordsee

An diesem Strandabschnitt ertrank am frühen Freitagvormittag ein 85 jähriger Badegast nachdem er in eine Strömung geraten war. Ein 38 jähriger der einen Rettungsversuch unternahm mußte ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Versuch eines Surfers, den in Not geratenen Mann zu finden mißlang. Die Rettungskräfte konnten den leblosen Körper erst nach rund 90 Minuten bergen.

Beinahe jeder, der auf Sylt regelmäßig Baden geht, hat es schon am eigenen Leib erfahren. Wenn süd- oder nordwestliche Winde wehen, zieht eine Strömung die Küste entlang. Bei starken Wellengang hat man das Gefühl, es reißt einem die Beine weg. Der Strömung nachgegeben, spült sie Schwimmer in einen tieferen Bereich. Und hier lauert die Gefahr.

Diese trägt viele Namen: RIP Current, Sous-Courant, Unterströmung, Rippströmung – bei uns heißen sie Trecker. Diese entstehen, wenn die Wellen auf den Strand laufen, aber nicht gleich ins offene Meer zurückfließen, weil eine Sandbank vorgelagert ist.

Dieses Phänomen tritt natürlich auch dann auf, wenn wie am Freitagvormittag eine Sturmfront durchgezogen ist, das Wasser jedoch noch in Bewegung ist. Hohe Wellen und viel Schaum machen das Baden zu einem Riesenspaß. Aber es ist eben nicht ungefährlich.Auch wenn das Wasser wie hier ruhig aussieht, die Strömungen sind auf der Oberfäche zu erkennen.

Dass so ein Badeunfall zum dritten Mal binnen weniger Jahre ausgerechnet in Wenningstedt passiert ist, ist ebenso ein trauriger Zufall, wie die tückische Wetterlage. Grundsätzlich raten wir dazu nie alleine ins Wasser zu gehen und zu versuchen in Reichweite von Rettungschwimmern zu baden. Wenn die rote oder gelbe Fahne weht sollte man vielleicht auf das Badevergnügen verzichten.

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